Hilden
Hilden ist eine mittlere kreisangehörige Stadt im nordrhein-westfälischen Kreis Mettmann mit etwa 55 000 Einwohnern (Stand: Ende Dezember 2024) auf rund 25,95 km² Fläche, was eine hohe Bevölkerungsdichte bedeutet. Die Stadt liegt im Übergangsbereich zwischen Rheinland und Bergischem Land und grenzt an Düsseldorf, Solingen, Wuppertal sowie Erkrath und Haan.
Die topografische Lage zeigt ein städtisch dicht bebautes Gebiet ohne große Grünflächen; der bedeutendste freie Raum ist der Hildener Stadtwald im Nordosten. Höhenunterschiede innerhalb der Stadt reichen vom Bahnhof auf circa 48 m ü. NHN bis zu den höheren Punkten Jaberg und Sandberg (106 – 107 m) in der Hildener Heide.
Historisch wurde Hilden 1861 zur Stadt erhoben. Der Anschluss an das Eisenbahnnetz 1874 war ein entscheidender Entwicklungsschub. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Bevölkerung durch Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen. Die Wirtschaft wechselte vom frühen Leder‑, Textil‑ und Metallbereich hin zu einem vielfältigen Branchenmix, vor allem Dienstleistungen.
Kulturell und touristisch bietet Hilden interessante Sehenswürdigkeiten: die spätromanische Reformationskirche (St. Jacobus) mit ihrer beeindruckenden Kreuzbogenemporen‑Architektur, sowie das Wilhelm‑Fabry‑Museum, das den Wundarzt Wilhelm Fabry ehrt und sich mit Medizingeschichte sowie Industriegeschichte befasst. Bedeutende Baudenkmäler – darunter Wohn‑ und Geschäftshäuser, die Ringwallanlage Holterhöfchen und das Empfangsgebäude des Bahnhofs – verleihen der Stadt zusätzlich historischen Charakter.
Insgesamt vermittelt Hilden ein Bild als wirtschaftlich stabile, historisch gewachsene Stadt mit kompaktem Stadtkern, guter Verkehrsverbindung und kultureller Vielfalt – ideal für Einwohner:innen, die urbanes Leben und regionale Identität schätzen.